Blutspenden werden überall benötigt
Blutkonserven, die bei Blutspende Aktionen gesammelt werden, können Leben retten. Bei einer großen Operation und natürlich auch bei diversen Krankheiten sind sie lebenswichtig, denn ein großer Blutverlust, der zum Beispiel auch durch einen Unfall herbei geführt werden kann, muss schnellstens der Blutkreislauf aufgefüllt werden, damit die Patienten eine Chance haben, zu überleben. Das gespendete Blut wird natürlich spätestens seit Aufkommen des HI-Virus und der Aids Erkrankung auf das Gründlichste untersucht, bevor es typisiert und in die Spenderdateien aufgenommen wird, von wo aus es nach Bedarf verteilt wird. Blutspenden ist freiwillig und man bekommt keine Bezahlung dafür, es sei denn, man rechnet die kleine Jause im Anschluss als Lohn.
Die Zahl derer, die freiwillig zum Blutspenden gehen, ist saisonal unterschiedlich und nicht immer ausreichend. Im Sommer, wenn viele Menschen eher Urlaub und Freibad im Kopf haben, warten die Helfer vom Roten Kreuz und anderen Organisationen schon einmal beinahe vergeblich auf die Spender. Man könnte nun davon ausgehen, dass gerade die Sommerzeit mit den vielen Unfällen eine Zeit ist, die besonders verbrauchsintensiv ist. Das ist aber ein Trugschluss, denn die meisten Konserven mit Blut werden bei Herzoperationen, bei Transplantationen und Amputationen gebraucht. Auch die Geburten verlaufen manchmal nicht ohne Komplikationen, wodurch Blutkonserven benötigt werden. Dies alles sind aber Dinge, die nicht saisonal mehr oder weniger werden. Auch im Sommer sollten sich die Spender also aufraffen und zu den Spendenmobilen kommen. Jedes lokale Rote Kreuz veranstaltet immer wieder Aktionen, bei denen sich die freiwilligen Spender melden können. Nur zehn Minuten bis maximal eine Viertelstunde dauert es, Wartezeiten nicht mit eingerechnet, bis man vielleicht durch seine Spende ein Leben retten konnte.