Monatsarchiv für Juli 2010

 
 

Blutspenden werden überall benötigt

Blutkonserven, die bei Blutspende Aktionen gesammelt werden, können Leben retten. Bei einer großen Operation und natürlich auch bei diversen Krankheiten sind sie lebenswichtig, denn ein großer Blutverlust, der zum Beispiel auch durch einen Unfall herbei geführt werden kann, muss schnellstens der Blutkreislauf aufgefüllt werden, damit die Patienten eine Chance haben, zu überleben. Das gespendete Blut wird natürlich spätestens seit Aufkommen des HI-Virus und der Aids Erkrankung auf das Gründlichste untersucht, bevor es typisiert und in die Spenderdateien aufgenommen wird, von wo aus es nach Bedarf verteilt wird. Blutspenden ist freiwillig und man bekommt keine Bezahlung dafür, es sei denn, man rechnet die kleine Jause im Anschluss als Lohn.

Die Zahl derer, die freiwillig zum Blutspenden gehen, ist saisonal unterschiedlich und nicht immer ausreichend. Im Sommer, wenn viele Menschen eher Urlaub und Freibad im Kopf haben, warten die Helfer vom Roten Kreuz und anderen Organisationen schon einmal beinahe vergeblich auf die Spender. Man könnte nun davon ausgehen, dass gerade die Sommerzeit mit den vielen Unfällen eine Zeit ist, die besonders verbrauchsintensiv ist. Das ist aber ein Trugschluss, denn die meisten Konserven mit Blut werden bei Herzoperationen, bei Transplantationen und Amputationen gebraucht. Auch die Geburten verlaufen manchmal nicht ohne Komplikationen, wodurch Blutkonserven benötigt werden. Dies alles sind aber Dinge, die nicht saisonal mehr oder weniger werden. Auch im Sommer sollten sich die Spender also aufraffen und zu den Spendenmobilen kommen. Jedes lokale Rote Kreuz veranstaltet immer wieder Aktionen, bei denen sich die freiwilligen Spender melden können. Nur zehn Minuten bis maximal eine Viertelstunde dauert es, Wartezeiten nicht mit eingerechnet, bis man vielleicht durch seine Spende ein Leben retten konnte.

Kurze Haare voll im Trend

Die Zeit der langen Mähnen ist vorbei. Kurze Haare sind jetzt voll im Trend und wer nicht schon vorher kurze Haare hatte, der lässt sich seine Haare jetzt abschneiden. Kurz und frech ist angesagt; auf keinen Fall mehr lang und brav. Aus der langen wallenden Mähne werden nun bis zu höchstens zehn Zentimeter kurze Stiftchen gemacht, diese sind abgestuft, werden gefärbt und mit Gel nach oben gestellt. Am Ende kann es aber auch sein, dass die kurzen Haare viel besser an der Person aussehen als die langen. Manchen Leuten stehen einfach auch keine langen Haare. Vor allem Menschen mit einem schmalen Gesicht sollten sich eine Kurzhaarfrisur anlegen. Das sieht oft tausendmal besser aus, da die Frisur einfach dafür geschnitten ist. So kann das Gesicht auch mal ein wenig anders wirken – zum Beispiel breiter, wenn man das Gefühl hat das Gesicht wäre zu schmal.

Aber Menschen die ein etwas breiteres Gesicht haben und damit schon nicht zufrieden sind, die sollten sich am besten keinen Kurzhaarschnitt verpassen lassen. Immer wieder lassen sich auch Menschen mit einem breiten Gesicht die Haare kurz schneiden und sind dann völlig enttäuscht, denn das Ergebnis danach ist dann erschreckend, weil das Gesicht dann noch breiter wirkt als vorher. Sicher kommt es aber auch auf den Schnitt drauf an, den man sich, im besten Fall nach einer eingehenden Typberatung von seinem Friseur anfertigen lassen kann. Trotzdem sind kurze Haare zurzeit einfach der Renner und wenn man nicht genau weiß ob kurze Haare passen würden, dann sollte man ganz einfach den Friseur fragen, dem man vertraut und der eine ehrliche Antwort gibt. Vertrauen sollte man dem Friseur deswegen können, da manche nur darauf bedacht sind Geld zu verdienen und nicht auf das Wohl des Kunden achten.

Eine Chance gegen Alzheimer?

Die häufigste Ursache von so genannten Demenzerkrankungen ist die Alzheimer Krankheit, die nach ihrem Entdecker, dem aus Deutschland stammenden Arzt Alois Alzheimer benannt wurde. Die Symptome sind immer die gleichen. Zunächst beginnen die Patienten damit, Schlüssel und Portemonnaie nicht mehr wieder zu finden. Danach vergessen sie Dinge, die man ihnen gerade erst erzählt hat, die sie gerade erst scheinbar wahrgenommen haben. Irgendwann erkennen sie selbst nahestehende Angehörige nicht mehr, bevor sie völlig die Orientierung im Leben verlieren. Ein langes Leiden ist für Alzheimer Patienten meistens gewiss, denn trotz geistigem Verfall erfreuen sie sich ansonsten einer ausgeprägten Gesundheit. Inkontinenz, Selbstgefährdung und viele andere, vor allem für die Angehörigen schlimmen Begleiterscheinungen, machen es den Familien oft unmöglich, sich selbst um einen Alzheimer Patienten in den eigenen Reihen zu kümmern. Meistens werden die Erkrankten ab einem gewissen Stadium im Heim untergebracht. Die Forschung hat bis heute kein Heilmittel gegen die tückische Krankheit gefunden und auch die Ursachenforschung ist noch nicht am Ende angekommen.

Das Deutsche Institut für neurodegenerative Erkrankungen hat nun ein Enzym entdeckt und näher erforscht, mit dem man eventuell auf der Behandlungsebene neue Erfolge gegen die Alzheimer Krankheit finden könnte. Ein Hoffnungsschimmer für jene, in deren Familien es schon einmal einen solchen Krankheitsfall gegeben hat. Es ist nicht gesagt, dass man selbst auch an der Krankheit leiden muss, auch wenn ein Fall in der direkten Ahnenfolge vorgekommen ist – die Wahrscheinlichkeit ist aber durchaus gegeben. Deshalb hoffen viele Menschen, dass es endlich ein wirksames Medikament oder eine Therapie gegen Alzheimer geben wird. Teilerfolge sind mittlerweile zu verzeichnen, so kann der Verlauf der Krankheit bei frühzeitiger Diagnose in manchen Fällen hinausgezögert und gebremst werden. Ein Aufschub auf Zeit, den die Härte der Krankheit nach bisherigem Stand der Forschungen aber immer noch einholen wird.

Mallorca Musik ist Schlager Musik

Für die, die weniger an der landschaftlichen Schönheit der balearischen Insel Mallorca interessiert sind, ist der Urlaub am Ballermann eine einzige Party, unterbrochen von etwas zu wenig Schlaf und ein paar Stunden am herrlichen Strand. Das oberste Motto dieser Ferien im heimlichen neuen Bundesland der BRD ist Party. Die Musik, die diese Partys in den Discos und an den Strandbars, aber auch auf der Partymeile schlechthin begleitet, ist für viele nur im Urlaub ein Thema. Es geht um den deutschen Schlager, der offiziell ja von niemandem gehört wird, der unter 40 ist. Dennoch gibt es ein Phänomen, das aber jeder, der darauf angesprochen wird, abstreitet: Man kann mitsingen, kennt Strophen und Texte und Melodien, als wäre man täglich mit der Schlagerszene in Kontakt. Die Stimmung steigt, die Menschen tanzen und feiern und wieder einmal ist es fünf Uhr am Morgen, wenn man endlich in sein Hotelbett auf Mallorca fällt.

Der König von Mallorca, selbst ernannt und braun gebrannt, ist Jürgen Drews. Er hat die Schlagerszene auf der spanischen Insel im Griff und beurteilt neue Künstler wie alte Hasen. Die Hits von Sunnyboy Michael Wendler und Micky Krause, seinem ärgsten Kontrahenten, füllen die Diskos und sorgen für gute Laune. Selbst Menschen, die zu Hause eher auf Hip Hop und Rock Musik stehen, vergessen hier ihre Vorurteile gegen die deutschen Lieder und singen aus voller Kehle mit. Auch DSDS Kandidaten, wie zum Beispiel Menowin Fröhlich, tauchten hier ab und an schon auf, um Geld zu verdienen und die Menschen mit ihren Live Auftritten zu erfreuen.

Zu Hause angekommen, werden die CDs mit den Schlager Liedern meistens sehr bald wieder in eine extra Schublade gepackt. Im Auto erklingen wieder die vertrauten Gesänge und die Urlauber werden nur noch ab und zu durch ein Lied im Radio an die lustigen, feucht-fröhlichen Stunden auf Mallorca erinnert – so weit man sich nach dem einen oder anderen Eimer Sangria überhaupt noch daran erinnern kann.

Der deutsche Maschinenbau boomt

Das Jahr 2009 steckt der deutschen und auch der internationalen Wirtschaft immer noch in den Knochen. Die Branchen verzeichnen unterschiedlichen, aber immerhin messbaren Aufschwung. Am besten sind die Zahlen im Maschinenbau, vor allem in Deutschland. Es hatte die Unternehmen aus diesem Sektor der Wirtschaft nach und nach alle erwischt: Ausbleibende Aufträge, Kurzarbeit, Umsatzeinbußen. Die Talsohle war erschreckend und viele mussten um ihren Arbeitsplatz bangen. Ratlosigkeit bei den Unternehmern, Angst bei den Arbeitnehmern: Wie sollte das noch weitergehen? Alles andere als ein Grund zum Jubeln waren die Auslastungsberichte der Unternehmen, die zum Teil auf 70 und weniger Prozent sanken. Die Bücher und Bilanzen sahen entsprechend mager aus.

Irgendwie geschah es dann ganz von selbst, dass die Konjunktur wieder anschob und zwar auch im Maschinenbau, einem immerhin sehr wichtigen deutschen Wirtschaftsfaktor. Vergleicht man die Zahlen zwischen 2009 und 2010, ist ein durchschnittliches Auftragsplus von mehr als sechzig Prozent zu verzeichnen, was die Lage deutlich besser macht und auch die Aussichten auf betriebsbedingte Kündigungen nahezu vom Tisch fegt. Sowohl im Inland, als auch, was die Bestellungen aus dem Ausland betrifft, ist man wieder auf einem deutlich positiven Kurs. Besonders hoch im Kurs stehen bei den Kunden die Antriebssysteme für die immer mehr gebauten Windkraftwerke. Ein Blick auf andere Industrienationen in der Welt lässt erkennen, dass der Aufschwung in der Konjunktur überall bemerkbar ist; einmal mehr, einmal weniger kann man an alte Erfolge anknüpfen und so die Firmen wieder in positive Umsatzbereiche und Gewinnzonen bringen. Hier sind nicht die USA, wie eigentlich zu erwarten, die Sieger nach der Krise, sondern die asiatischen Staaten, allen voran China und Indien.