Monatsarchiv für August 2011

 
 

Modernste Technik im Einsatz bei Detektiven

Sherlock Holmes war gestern: Der geniale Detektiv würde sich ärgern, wüsste er, mit welchen modernen Technologien heute in einer Detektei gearbeitet wird. War der Romanheld noch auf seine begnadete Spürnase und Beobachtungsgabe allein angewiesen, können die Ermittler von heute eine ganz andere Technik benutzen – wie selbstverständlich. Dabei ist nicht einmal mehr das Aufschreiben von Notizen erforderlich, denn die Moderne bietet auch Geräte, wie das Diktiergerät, ein Notebook und damit den beinahe vollständigen Ausschluss von Zettel und Stift als Arbeitsgerät. Darüber hinaus gibt es aber noch viel mehr, viel kompliziertere Technik, wie auch auf www.ermittlungenallerart.de beschrieben. Bis hinauf ins All reicht die Technik, die beispielsweise bei der Arbeit mit Satelliten und GPS Systemen benutzt wird. Video- und Ton-Aufzeichnungen müssen angefertigt werden, dazu kommen Sender und Empfänger für die Übertragung und Aufzeichnungen von Gesprächen bei Observationen. Auf der Seite ist allerdings auch der Einwurf zu lesen, dass nicht alles, was technisch machbar ist, auch mit dem Gesetz zu vereinbaren ist. So dürfen Detektive manche Dinge nicht – selbst Polizisten müssen sich für manche Ermittlungsarbeiten ja Beschlüsse von einem Richter holen und dürfen beispielsweise nicht einfach eine Haustüre aufbrechen und eine Wohnung durchsuchen. Dennoch gehören neben Geduld und Gespür auch eine Kamera beziehungsweise Videokamera und einige andere Geräte schon zur Grundausstattung eines Detektivs.

Abhörtechnik – eine weite Sparte für die Detektei

Das Arbeitsfeld der Abhörtechnik beinhaltet für Detektive zum einen das Abhören als Tätigkeit, aber auch die Vermeidung von Lauschangriffen durch eine moderne Sicherheitstechnik. Das Abhören wird zur Kunst, wenn nicht einfach im Café am Nebentisch ein Mitarbeiter der Detektei sitzen und alles heimlich mithören kann, was hier gesprochen wird. Manchmal muss hier mit einem gewissen Risiko für den Ermittler ein Minisender in die Nähe einer zu observierenden Person gebracht werden – was sich durch gesetzliche Beschränkungen und das Vermeiden des Erwischt-Werdens leider schwer gestaltet. Wenn aus „Versehen“ ein solcher Minisender im Auto oder im Jackett eines Verdächtigen landet, bringt das den Vorteil, seine Gespräche mithören und auch aufzeichnen zu können – am Ende einer Ermittlung, auch mit modernster Technik steht ja stets der Beweis, den man als Detektiv seinem Mandanten überbringen muss. Nur nach Hörensagen kann keine Wirtschaftskriminalität oder sonstige Straftat verfolgt werden, ebenso wie selbst das ausführlichste Geständnis in jeder anderen Sache wertlos ist.

Wie auf www.alarm.de näher erläutert, spielt die Abhörtechnik auch mit der Überwachungstechnik zusammen. GPS Peilsender geben Auskunft darüber, wer sich gerade wo befindet – Sender in Schuhsohlen, an einem Fahrzeug oder an einer Notebooktasche zu verstecken ist aber eine mindestens ebenso prekäre Situation, die die Technik aber nun einmal erfordert, da sie nur hilft, wenn sie an der richtigen Stelle eingesetzt wird. Die Sender bieten die Chance, unerkannt einer Person oder Personengruppe folgen zu können; zwar ist die Reichweite des Signals begrenzt, doch kann ein größerer Abstand als bei der reinen Verfolgung durch Beobachtung eingehalten werden. Bestens ausgerüstet ist eine Detektei, die sowohl den kleinen Audiosender, wie auch den GPS Peilsender in einem kombinierten Gerät als Ausrüstung vorweisen kann.

Technische Raffinessen einer Detektei

Wer würde schon ein ausgeschaltetes Handy in irgendeiner Form verdächtig finden? Es ist doch nur ein Gegenstand, der zufällig irgendwo herumliegt – an der Ladentheke, wo es der schusselige Kunde von eben vergessen hat. Ob in dem Geschäft strafrechtlich verfolgbare Dinge vor sich gehen, kann der vermeintliche Kunde – eigentlich ein geschickter Detektiv – nun jedoch kinderleicht herausfinden. Das kleine, unscheinbare Handy ist nämlich weder ein einfaches Schnurlostelefon, noch ist es ausgeschaltet oder vergessen worden. Zur unauffälligen Raumüberwachung wurde dieses Gerät, zu sehen auf Buy4spy.com, entwickelt. Eigentlich ist das Gerät durchaus ein Handy, nur eben mit einer Zusatzfunktion, die es in sich hat. Ein versteckter Schalter aktiviert das Geheimnis: Das Handydisplay schaltet sich aus, die Tarnung ist perfekt. Der Detektiv kann jedoch in einer gewissen Reichweite ab jetzt über einen eingebauten Verstärker des Mikrofons mithören, was im Raum geschieht, in dem das Telefon „vergessen“ wurde. Ebenso könnte sich das Mikrofon aber auch in einer Blumenvase verstecken – oder im Auge eines ausgestopften Hirschkopfes, dekorativ an der Wand, eine Mini Kamera, die vollen Einblick in das Zimmer gibt.